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Barcamp Cologne reloaded

Ich habe zwar noch keine offizielle Seite gesehen (oder einen Hinweis das die alte wiederverwendet wird), aber durch irgendeinen Verweis landete ich auf Franz seiner Seite und da stands. 18/19 August bei QSC
Ich weis, trackback….

Barcamp Cologne

Ist schon wieder eine Woche rum. Trotzdem werde ich diesmal nicht die inherente Faulheit siegen lassen, und schreib meine Meinung dann auch noch kurz nieder. Es war eine wirklich gute Erfahrung. Wie man nun auch von anderen liest, waren die initialen Eindrücke bei vielen gleich. Keiner wusste was Sie/Ihn erwartete, alle hatten jedoch Interesse am Thema Netz bzw Web 2.0. Doch vorab erstmal mal einen besonderen Dank an die wirklich perfekt ausgearbeitete Organisation, initial bzw vorbereitent von 7 PreCamper (wobei Franz am sichtbarsten war) und natürlich auch an die Sponsoren, und hier möchte ich QSC etwas hervorheben. Ich denke die Anordung eines zentralen Aufenthaltsbereich mit angeschlossener Kantine gepaart mit den direkt anliegenden Meetingräumen, hat die an sich schon für jegliche Kommunkation offenen Teilnehmer dahingehend dann nochmals positiv unterstützt. Weiterhin denke ich, das die erfrischende Mischung von Leuten aus den Bereichen Kommunikation, Entwicklung, Beratung undundund… die Themen nicht so sehr auf reine Nerdthemen fokussieren lies. Ich hoffe, dass es nicht nur der optimale 2′te Zeitpunkt war und das sich so ein Niveau auch auf folgenden Barcamps weiter hält. Nürnberg und Frankfurt kommen.

Viele Sessions kann man bald ja online betrachten, was ich bei einigen auch noch machen möchte, da es doch eine Reihe von überschneidungen gab, was man jedoch nie ganz vermeiden kann, ausser man geht nur mit einem ganz kleinen Focus hin.

Meine erste Session, unter dem Titel IT-Insecurity getagged, machte direkt einen extrem guten Start. Es wurden sicherheitsrelevante Themen aus Unternehmenssicht sowohl historisch als auch mit den aktuellen webbasierten integrierten Technologien besprochen. Da die Teilnehmerbandbreite vom CCC  bis zum Leiter Security bestand gab es unter dem Lead von Jürgen einen erfrischenden Austausch.

Gut gefallen haben mir auch die Sessions zur Barrierefreiheit (Grundsätzlich und programmatisch), da man das Netz wirklich für alle zugängig erhalten sollte. Im Grundsächlichen fehlen hier noch ein paar Blueprints über do’s and don’ts, programmtechnisch ist es auf jeden Fall nicht so schwierig/aufwendig und mittlerweile auch grösstenteils auf Standards basierend.

Die Polizei Session begann mittels zweier Film Intro’s. Ersterer zum Thema Kinder und Jugendschutz im Internet und danach ein privater Handymitschnitt vom Emstedten. Kurz gefolgt von einer mündlichen Intro zu einem NRW Fall bzgl Handymissbrauch / persönlichkeitszerstörender Aktivitäten (unerwünschte Aufnahmen und anschliessender upload nach youtube) und dem ehrlichen aktuellen GeekStatus eines grossen Teils der Behörden stellten dar, welchen Schwierigkeiten die öffentliche Hand und insbesondere die Polizei bei solchenThemen gegenübersteht. Es erschien mir kurz, als tendieren einige dahingehend, dies als Aufgabe der öffentlichen Hand zu sehen, was natürlich die einfachste Entschuldigung für einen selbst darstellt. Es konnte dann noch klargestellt werden, dass dies kein Verschulden von Web 2.0 ist, und das man solche gesellschaftliche Probleme nicht mittels eines Plugins oder ähnlichem lösen kann. Ich denke die einzelnen Diskussionsstränge waren dann nicht mehr das entscheidende (Imagescanner, Alamierungs- button), eher das beidseitige aufeinander zugehen. Auch wenn einzelne Bundesländer onlineanzeigen erlauben, fehlt es an (teils auch anonymen) Notifikationsmechanismen, wobei ich hier auch schon wieder den denunziant 2.0 kommen sehe. Grundsätzlich denke ich immer, was man im Normalleben nicht lösen oder regeln kann, wird man im Web erst recht nicht lösen können.  

 Über Anonymität, Corporate Blogging, weblogmonitoring, microformats und  semantic networking bei Gelegenheit

  

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